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Tag des Baumes 2019: Die Vorbereitungen am Vormittag (Part I)

AG Blüh: Noch kennen sie den Baum des Jahres nicht so genau. Fotos CL

Pflanzlöcher ausheben macht, wenn überhaupt, nur am Vormittag, gleich nach einem englischen oder kontinentalen Frühstück, Spaß. Am Tag des Baumes geht das ausnahmsweise ohne ausgewogene Frühkost. Die AG Blühendes Dorf (Kosename für Insider: AG Blüh) hat es bewiesen.

Eine Winterlinde wurde „An der Schafbade“ zwischen Mühle Liesebach und Mühle Jensen (Prinzhorn) gesetzt, eine am Sportplatzweg gegenüber dem Jugend- und Gästehaus (JuG) und die Räbker Leit-Linde provisorisch, aber fachmännisch an ihrem vorgesehenen zentralen Ort am Kreisel. Und mit viel Wasser für den eigentlichen Pflanzvorgang am Nachmittag ausgestattet. Dabei ergab sich ein Streitgespräch der besonderen Art (unter Frauen). Sind die Winterlinden nun 8 Jahre und 9 Monate oder 8 Jahre und 10 Monate alt? Das Ergebnis erwarte ich heute Nachmittag ab 17:00 Uhr über einen Videobeweis. Gut, dass auch Männer zugegen sind.

Zwei Bäume des Jahres, also Flatterulmen, fanden ihren Standort heute Vormittag ebenso. Nachdem sie in Münchehof/Seesen angezogen wurden, hatten diese den Autotransport mit Swantje Jensen unbeschadet überstanden und schauen mittlerweile zwischen JuG und Sportheim sowie auf der „rotarischen“ Streuobstwiese in den blauen, hoffentlich bald regengrauen Himmel.

Räbker Kreisel: Gabi Wäterling jubelt und grüßt schon mal zur Probe.

Für Räbke ist die 7 eine heilige Zahl. Später dazu mehr (zum Beispiel kennt fast jeder Erwachsene das Märchen – zurzeit aus spezifischem Anlass besonders im Gespräch – „Der Wolf und die 7 Mühlen“). Dann ist es auch nur logisch, dass wir die 7 Himmelsichtungen auf und in Räbke mit insgesamt 7 Flatterulmen in der Hemstedter Mulde kennzeichnen. Eine Zeit- und Wegmarke für Generationen!

Die Entscheidung hierüber fällt bei der Kreisel-Fete am heutigen Tag des Baumes ab 17:00 Uhr.

CL

Leit-Linde kommt auf den Kreisel

Leit-Linde: Verwurzelt im Dorf
Grafik Annika Günther

Nach Ostern und Osterfeuer folgt auch in Räbke der bundesweite Tag des Baumes am Donnerstag, 25. April 2019.

Zum Baum des Jahres 2019 wurde die Flatterulme gekürt; kaum bekannt, aber doch ein Baum, der zu uns und in die Region gehört.

Für uns Räbker ist das laufende Jahr so oder so ein besonderes mit vielen Höhepunkten, das stark im Gedächtnis der Bewohner und Bewohnerinnen bleiben wird. Deshalb plant die AG Blühendes Dorf – gemeinsam mit dem Arbeitskreis Dorfentwicklung – im Verlaufe der nächsten Tage als „Erinnerungsgewächse“ mehrere Flatterulmen an speziellen Stellen des Dorfes zu pflanzen. Übrigens: Die höchste Flatterulme in Deutschland misst 34 Meter und steht im Schlosspark Harbke, Sachsen-Anhalt.

Zum besonderen Highlight am 25.04.2019, 17:00 Uhr wird jedoch das „Grundbaumsetzen“ der Räbker Leit-Linde, die wir auf dem Räbker Kreisel (in einem kleinen festlichen Akt) an dieser Stelle zentral einsetzen werden. Sie wird sich auf Dauer zu einem der Wahrzeichen unseres Dorfes entwickeln, da die Kastanien des Thies mittelfristig durch eine gesunde Baumart – nach Gutachten wahrscheinlich Bergahorn – ersetzt werden müssen. Die Leit-Linde wird zu diesem Zeitpunkt dann bereits eine wegweisende und sichtbare Größe und Höhe erreicht haben, sodass der Verlust der jetzt vorherrschenden Thie-Silhouette verkraftet werden kann.

CL