UDhZ – Aktuelles zum Wettbewerb

BLE: Bewerbung in der Bundesstadt angekommen

Alle sollten am 02. Juli dabei sein !

Am 14. Mai war Termin. Die Gemeinde Räbke hatte ihre Bewerbung für den Bundesentscheid „Unser Dorf hat Zukunft“ bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) abzuliefern. Das bedeutet: Die elektronische Post mit Anhängen und einem auszufüllenden umfassenden Fragebogen musste in Bonn eingetroffen sein. Ist sie auch. Die schriftliche Bestätigung kam postwendend.

Ein gutes Stück Arbeit liegt hinter den 11 regionalen Schriftstellern und Grafikern. In drei Sitzungen wurde nach vorweg gegangener Heimarbeit, gegenseitigem Austausch und Gegenkorrektur ergänzt, verbessert, umstrukturiert und sich gestritten. Einig waren sich alle in einem Punkt. Wir wollten uns inhaltlich an den Handlungsfeldern des Leitbildes und damit an den Ästen der „Leit-Linde“ entlang hangeln. Was dann auch passiert ist.

Das Ergebnis steht und kann sich sehen lassen. Und vor allen Dingen: Die Bewerbung kann auch für andere Zwecke zur Dorf-Präsentation genutzt werden. Zum Beispiel für einen Flyer, wenn die Bundeskommission am 2. Juli nach Räbke kommt.

CL

Pünktlich zur Gewässerwoche Schunter: Tafel steht in Ortsmitte

Dorf-Tafel steht: Ideengeber, Macher und Praktiker vereint

„AG Dorfmitte“ kooperiert mit Handwerk und Werbung

Der letzte Montag (6. Mai) war kein blauer. Die AG Dorfmitte hat ihre Aufgabe Nummer 1 zum Abschluss gebracht. Die Ortstafel in der Breiten Straße – eine der Maßnahmen aus der Räbker Leit-Linde – ist aufgestellt, passt sich harmonisch dem idyllischen Umfeld an und zeigt sich in den passenden Dimensionen. Jetzt ist das 7-Mühlen-Dorf wirklich auf einem maßstabsgetreuen Kartenabbild mit all seinen Anlaufpunkten verzeichnet und zeigt nicht nur dem Radfahrer, Wanderer oder Pilger den Weg, sondern auch jedem Betrachter etwas aus der dörflichen Schatztruhe mit dazugehörigen Erläuterungen zur Geschichte und Entwicklung von Räbke. Es sei empfohlen, das „Teil“ mal persönlich unter die Lupe zu nehmen und einen eigenen Kommentar – vielleicht auch in diesem BLOG – abzugeben.

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Spontane Gründung: AG Wort und Bild

Gebannter Blick zur Leinwand: Formulieren ist schwierig. Foto Klaus Röhr

Kein Blauer Montag auch für die spontane und zunächst virtuelle AG Wort und Bild, die sich am Abend des 6. Mai ab 18:30 Uhr dann aber wirklich körperlich gefunden hat. Die Texterarbeit, die bereits am vergangenen Donnerstag mit Einzelaufträgen an die Teilnehmer gestartet war, hat zum Ziel, die geforderten schriftlichen Unterlagen für die Bundesjury zu formulieren und aussagekräftig zu gestalten. Acht Seiten Bewerbung plus Anlagen und neun Seiten Fragebogenbeantwortung sind mit Räbker Inhalten zu füllen. Am Samstag (11. Mai) wird die Dichtkunst fortgesetzt, hoffentlich beendet, und am Montag geht das Werk auf elektronischem Wege in Richtung Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) nach Bonn. Danach steht das Konzept für den Rundgang und die Präsentation des Dorfes am 2. Juli, wenn die 13 Mitglieder der Bundesbewertungskommission Räbker Boden betreten, im Mittelpunkt.

Christian Lubkowitz

Räbke beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

UDhZ: Teilnehmerort Räbke

Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“: Teilnehmerort Räbke

Mit folgendem Beitrag wird unser Dorf Räbke im Kreise der insgesamt 30 teilnehmenden Orte auf der Internet-Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtsachaft vorgestellt:

Das Dorf Räbke im Landkreis Helmstedt zeichnet sich durch den bewussten, von den Bürgern getragenen Umgang mit dem öffentlichen Grün aus. Besonders erwähnenswert ist, dass es in der Ortsmitte zu einer zeitnahen Nachnutzung einer ehemaligen Hofstelle mit dem Ansatz des generationenübergreifenden Wohnens im Räbker Schunterquartier gekommen ist. Die in der Bürgerschaft stattfindende Auseinandersetzung mit der Baukultur und der Innentwicklung verdient so eine besondere Anerkennung.

Quelle: Nds. ML, Ref. 306/Ralf Gebken

Dorf-Leitbild: Prozess zunächst abgeschlossen

Unser Dorf hat Zukunft – AG-Leitbild


Workshop am 18./19.01.2019: Räbke startet den Prozess

Spätestens seit Dienstag, 30. April 2019, sollte jeder Räbker Haushalt über eine gedruckte Ausführung unseres Leitbildes in Schriftform, auf der Rückseite mit der Grafik der Leit-Linde, verfügen. Dazu gab es einen erläuternden Dorf-Brief des Bürgermeisters mit einem beigelegten Fragebogen.

Mit dem Fragebogen möchte die AG Leitbild erfahren, …

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Gemeinsam.Von uns.Für uns.

Siegellack verschließt die Flasche, die an den Wurzel unter der Leit-Linde im Kreisel überdauert. Foto CL

Simone Köpnick, stellvertretende Bürgermeisterin von Räbke, stellte in ihrer kurzen Ansprache am Donnerstagnachmittag (25. April) bei der Kreisel-Fete einen Bezug zwischen Linde und neuem Leitspruch der Gemeinde her:

Die Linde

„Die Linde hat für uns Menschen einen ganz besonderen Stellenwert.

Sie ist uns eine „mütterliche“ Baumpersönlichkeit, mit herzförmigen Blättern, süßem Blütenduft und ausladender Krone, die eine besondere Anziehungskraft hat und ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt.

Die Linde gilt als Symbol für Gerechtigkeit, Liebe, Frieden und Heimat. Sie gilt auch als Platz der Gemeinschaft.

Unser Leitspruch spiegelt all das wider:

Gemeinsam.Von uns.Für uns.

Unsere Leit-Linde soll uns zeigen: Nur wer einen festen Stand hat und trotzdem beweglich ist, kann die Aufgaben der Zukunft mit Entschlossenheit bewältigen und jeden starken Sturm überstehen.“

25.April 2019

Leit-Linde kommt auf den Kreisel

Leit-Linde: Verwurzelt im Dorf
Grafik Annika Günther

Nach Ostern und Osterfeuer folgt auch in Räbke der bundesweite Tag des Baumes am Donnerstag, 25. April 2019.

Zum Baum des Jahres 2019 wurde die Flatterulme gekürt; kaum bekannt, aber doch ein Baum, der zu uns und in die Region gehört.

Für uns Räbker ist das laufende Jahr so oder so ein besonderes mit vielen Höhepunkten, das stark im Gedächtnis der Bewohner und Bewohnerinnen bleiben wird. Deshalb plant die AG Blühendes Dorf – gemeinsam mit dem Arbeitskreis Dorfentwicklung – im Verlaufe der nächsten Tage als „Erinnerungsgewächse“ mehrere Flatterulmen an speziellen Stellen des Dorfes zu pflanzen. Übrigens: Die höchste Flatterulme in Deutschland misst 34 Meter und steht im Schlosspark Harbke, Sachsen-Anhalt.

Zum besonderen Highlight am 25.04.2019, 17:00 Uhr wird jedoch das „Grundbaumsetzen“ der Räbker Leit-Linde, die wir auf dem Räbker Kreisel (in einem kleinen festlichen Akt) an dieser Stelle zentral einsetzen werden. Sie wird sich auf Dauer zu einem der Wahrzeichen unseres Dorfes entwickeln, da die Kastanien des Thies mittelfristig durch eine gesunde Baumart – nach Gutachten wahrscheinlich Bergahorn – ersetzt werden müssen. Die Leit-Linde wird zu diesem Zeitpunkt dann bereits eine wegweisende und sichtbare Größe und Höhe erreicht haben, sodass der Verlust der jetzt vorherrschenden Thie-Silhouette verkraftet werden kann.

CL

AG Blühendes Dorf vor Ostern auf Betriebstemperatur

Kümmerten sich um Einsaat und Vorbereitungen auf dem Friedhof: Martina Rösschen, Christoph und Gabi Wäterling, Friederike Schliebs und Swantje Jensen (v.l.n.r.)
Auf dem Foto fehlen Jens Schliebs und Christian Lubkowitz. Foto CL

Nach der Besichtigung des Räbker Friedhofs durch den zuständigen Ausschuss der Samtgemeinde Nord-Elm vor 14 Tagen, herrschte Konsens, dass zwei Maßnahmen sofort umgesetzt werden können: Das Pflanzen einer bienenfreundlichen Blumenwiese von 60 Quadratmetern und das Aufstellen von zwei Bänken im Umfeld der großen Birke als zentraler Kommunikationspunkt für alle Friedhofsbesucher.

Frederik (l.) und Sören Schliebs mit schwerem Gerät. Foto Jens Schliebs

Am 10. April startete die Aktion Blumenwiese unter tatkrätiger Mithilfe der Familie Schliebs, womit auch die notwendige Maschinenausstattung und deren Bedienung gemeint ist. Jedenfalls fanden die Sämänner und -frauen das Gelände an der Nordostecke des Friedhofes – wie es sein soll – in ebener Form vor, sodass die Einsaat der Mischung (u. a. Buchweizen, Sonnenblumen, Öllein, Gelbsenf Alexandrinerklee, Glockenblumen und weitere ein- und mehrjährige Bienenfutterpflanzen) am 17. April vonstatten gehen konnte.

Das erste Nachwässern der Saat fand bereits am 19. April statt und schloss gleich die Neupflanzungen an der Räbker Klagemauer mit ein.

Nächster Einsatz der AG „Blüh“: Donnerstag, 25. April, 17:00 Uhr, am Tag des Baumes: Pflanzen der Räbker Leit-Linde auf dem Kreisel. Gäste sind herzlich willkommen. Der Sekt ist kalt gestellt. Und in Kürze werden wir soweit sein, auch die 2 Bänke an der Birke aufzustellen.

Christian Lubkowitz