Mitgliederversammlung Förderverein Mühle Liesebach: Mitgliederzahl steigt weiter. Ursula Rosen ist neue Schriftführerin.

Die „gute Stube“ des Fördervereins war erneut gefüllt. Foto CL

Über mangelnden Zuspruch bei formellen Anlässen oder bei Feierlichkeiten jeglicher Art kann sich der Räbker Förderverein Mühle Liesebach so wahr nicht beklagen. Vorsitzender Klaus Röhr begrüßte mit seinem Vorstandsteam am Freitag, 3. Mai 2019 im Veranstaltungsraum der Mühle über 60 Teilnehmer, davon 54 Mitglieder. Eine sehr ehrenwerte Quote, die im Vereinsleben Bedeutung hat. Allein 2018 kamen 18 Neu-Mitglieder hinzu. Zu den abendlichen Gästen zählten aus dem Nachbardorf Warberg der Vorsitzende des Vereins Burg Warberg, Peter Rautenschlein sowie der neue Hoteldirektor der Burg, Ralf Werner.

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Bürgermeister Angerstein auf Fachtagung in Bad Zwischenahn

Bürgermeister und Referentinnen auf einer Fachtagung in Bad Zwischenahn

Von Montag, den 29. April bis Dienstag, den 30. April 2019 nahm Bürgermeister Rainer Angerstein gemeinsam mit 13 weiteren Kollegen, beispielsweise aus Bad Rothenfelde, der Insel Spiekeroog, Uelsen in der Grafschaft Bentheim und Bad Zwischenahn an einer Fachtagung in Bad Zwischenahn teil. Damit ist Räbke in Verbindung mit einigen Kur- und Erholungsorten. Der Räbker Bürgermeister ist bereits seit einigen Jahren Vertreter des Landkreises Helmstedt im Ausschuss für Tourismus im Städte- und Gemeindebund Niedersachsen.

Zur mehrtägigen Fachtagung in einem Jahr hat Bürgermeister Angerstein seine Kollegen zu uns nach Räbke eingeladen. An einem der Tage wird er ihnen Räbke und die Samtgemeinde Nord-Elm vorstellen.

Rainer Angerstein

Räbke beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

UDhZ: Teilnehmerort Räbke

Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“: Teilnehmerort Räbke

Mit folgendem Beitrag wird unser Dorf Räbke im Kreise der insgesamt 30 teilnehmenden Orte auf der Internet-Seite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtsachaft vorgestellt:

Das Dorf Räbke im Landkreis Helmstedt zeichnet sich durch den bewussten, von den Bürgern getragenen Umgang mit dem öffentlichen Grün aus. Besonders erwähnenswert ist, dass es in der Ortsmitte zu einer zeitnahen Nachnutzung einer ehemaligen Hofstelle mit dem Ansatz des generationenübergreifenden Wohnens im Räbker Schunterquartier gekommen ist. Die in der Bürgerschaft stattfindende Auseinandersetzung mit der Baukultur und der Innentwicklung verdient so eine besondere Anerkennung.

Quelle: Nds. ML, Ref. 306/Ralf Gebken

Leerstandsmanagement für Nisthilfen: Bewohner eingezogen

Blick ins Leben. Foto Swantje Jensen

Das warme Wetter in den letzten Wochen hat die Vögel veranlasst, für Nachwuchs zu sorgen. In der regional auch in den Medien beachteten Aktion der AG Blühendes Dorf zusammen mit Kinder-Paten aus Räbke, sind Anfang März 16 Nisthilfen für Vögel aufgehängt worden. Bei 3 von ihnen ist jüngst zu beobachten, dass diese nicht nur angenommen wurden, nein teilweise piepst es darinnen auch schon laut.

Es piept bereits

In den Behausungen Nr. 4, Schafbade, und Nr. 15, Pfarrhaus/Krugstrasse, sind jeweils Kohlmeisen bereits bei der Fütterung ihrer Jungen. In Nr. 11 auf dem Spielplatz scheinen Blaumeisen sich wohlzufühlen. Ob dort schon mit dem Nestbau begonnen wurde, war noch nicht zu beobachten. So hoffen wir, dass der verbleibende Leerstand bald behoben wird.

Swantje Jensen

Dorf-Leitbild: Prozess zunächst abgeschlossen

Unser Dorf hat Zukunft – AG-Leitbild


Workshop am 18./19.01.2019: Räbke startet den Prozess

Spätestens seit Dienstag, 30. April 2019, sollte jeder Räbker Haushalt über eine gedruckte Ausführung unseres Leitbildes in Schriftform, auf der Rückseite mit der Grafik der Leit-Linde, verfügen. Dazu gab es einen erläuternden Dorf-Brief des Bürgermeisters mit einem beigelegten Fragebogen.

Mit dem Fragebogen möchte die AG Leitbild erfahren, …

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Erinnerung: Morgen ist Mitgliederversammlung ML

Braunschweiger-Zeitung vom 31.12.2018


Mitgliederversammlung: Es geht nicht nur um 2018

Nein, es geht nicht nur um das lange abgelaufene Jahr 2018 bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins Mühle Liesebach (ML), die am morgigen Freitag, 03.05.2019, ab 19:00 Uhr im Veranstaltungsraum der Mühle stattfindet.

Natürlich sind Formalien wichtig und unerlässlich. Sie sind zu besprechen und zu überprüfen. Es ist viel geschafft und geschaffen worden in den letzten 18 Monaten. Wer zur MV kommt, sieht es und kann es anfassen: Die Technik hat das Sagen und die Feinarbeit innen und im Außengelände.

Der Blick voraus ist fast wichtiger. Die Gewässerwoche Schunter(GWS) naht. Die ML spielt eine herausragende Rolle.

Der Deutsche Mühlentag am 10. Juni wird den Mühlenverein und das gesamte Dorf ehrenamtlich herausfordern. Und am 2. Juli, wenn die Bundesbewertungskommission „Unser Dorf hat Zukunft“ kommt, wird die Mühle einen wegweisenden Part (zu Gold?) spielen müssen.

Der Verein freut sich morgen über eine große Teilnehmerschar ab 19:00 Uhr. Gäste sind willkommen.

CL

Räbke und der Ländliche Raum


Wohnstandortentscheidungen sind längst nicht auf Wanderungen beschränkt, sondern umfassen eine Vielzahl von Handlungsoptionen. (© Annett Steinführer/Heidrun Fornahl)

Es sind gut zehn Wochen her, dass im Helmstedter Pferdestall unter Leitung von Dr. Lothar Stempin und unter Mitwirkung von Samo Darian, Kulturstiftung des Bundes, Programm TRAFO, ausgiebig über Innovationen im Ländlichen Raum diskutiert wurde.


Thema: Mein Dorf – Unsere Zukunft: Ohne Kultur keine Innovation

Auch das Ehrenamt aus Räbke und die Mühle Liesebach hatten ihren Platz und ihren Auftritt als sogenannter Dritter Ort, an dem sich Menschen treffen, austauschen, Ideen entwickelt werden oder entstehen-abgesehen von Arbeitsplatz und eigener Wohnung. So gelingt der Gedankensprung von (Mühlen-)Technik zur Kommunikation.

Initiiert wude die Veranstaltung nach positiven letztjährigen Erfahrungen in Lucklum im Landkreis Wolfenbüttel von Dr. Lothar Stempin und dem Arbeitskreis „Innovationen im ländlichen Raum“, bestehend aus der Ev. Akademie Abt-Jerusalem, der Diakonie im Braunschweiger Land, dem Thünen-Institut und dem Landkreis Wolfenbüttel. Auch wir hatten unseren Anteil daran, war es doch unser Wunsch, für den Landkreis Helmstedt Vergleichbares zu organisieren. Warum nicht von Anderen lernen?

Ein Ergebnis hatte die Veranstaltung auch für Räbke. Dr. Annett Steinführer vom Thünen-Institut für Ländliche Räume aus Braunschweig (früher ein Institut der Forschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL)) ist Projektleiterin von KoBaLd (s. u.) und warb um Interviewteilnehmer aus dem Ländlichen Raum. Diesen Wunsch haben wir ihr doch gern erfüllt.

Vom Kommen, Gehen und Bleiben (KoBaLd): Wanderungsgeschehen und Wohnstandortentscheidungen aus der Perspektive ländlicher Räume

Thünen-Institut für Ländliche Räume, Braunschweig

So war ihre Kollegin Heike Peter, ebenfalls wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts, bereits zweimal in Räbke und hat Befragungen durchgeführt. Zwei weitere folgen. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse. Und Räbke wird die Zusammenarbeit mit dem Institut, das so nah vor unserer Tür liegt, und mit Professor Dr. Peter Weingarten und seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sicher nicht schaden.

https://www.thuenen.de/de/lr/

CL

Alles im Fluss

Einladung zur Auftaktveranstaltung der Gewässerwoche Schunter

Sehr geehrte Damen und Herren,

bevor wir nun am 2. Juli 2019 die Bundesbewertungskommission im Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ in unserem schönen Dorf im Landkreis Helmstedt begrüßen dürfen, findet bereits am Sonntag, den 19. Mai 2019 eine Großveranstaltung bei uns in Räbke statt.
Das nds. Umweltministerium hat die Schirmherrschaft über die Gewässerwoche Schunter, die mit unterschiedlichen Thementagen vom 19.05.2019 bis 26.05.2019 stattfindet und unter obigem Motto „Alles im Fluss“ steht, übernommen.

Da die Schunter in unserem Landkreis am Elm vor den Toren Räbkes entspringt, findet die Auftaktveranstaltung bei uns statt. Unsere Nachbargemeinde Frellstedt beteiligt sich ebenfalls an der Gestaltung des Tages.

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Vier Räbker besuchen Julius Kühn

Alles im grünen Bereich. Fotos CL

Julius Kühn ist in der Jetzt-Zeit bekannt als ein Handballer und Nationalspieler. Das weiß der gewogene und interessierte Zuschauer oder Zuhörer im Sportgeschehen. Der Julius Kühn zu Kaiseres Zeiten jedoch, war einer der Begründer und Gestalter des Universitätsstudium der Agrarwissenschaften in Deutschland und wirkte vor allen Dingen in Halle an der Saale im Fachgebiet der Pflanzenmedizin. Nach Wikipedia ist die Phytomedizin die Wissenschaft von den Krankheiten und Beschädigungen der Pflanzen, ihren Ursachen, Erscheinungsformen, ihrem Verlauf, ihrer Verbreitung sowie von den Maßnahmen und Mitteln zur Gesunderhaltung der Pflanzen und der Regulierung der Schadursachen.

Seit gut zehn Jahren gibt es am Messeweg in Braunschweig das Julius Kühn-Institut als Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI), das sich seit 2016 mit seiner jüngsten Einrichtung um den Bienenschutz kümmert.

Hier schließt sich der Kreis zur AG Blühendes Dorf und zum AK Dorfentwicklung. Im Huckepack bei den niedersächsischen Agrarjournalisten machte sich am 26. April zwei Räbker und zwei Räbkerinnen über den Elm nach Braunschweig auf, sich das Neueste aus dem Leben der Honigbienen erklären zu lassen. Institutsleiter Jens Pistorius verstand es glänzend, die Besucher für sein Fachgebiet zu begeistern. Den Bau von Bienenhotels und das Anlegen von Blumenwiesen sieht man jetzt mit ganz anderen Augen.

Ralf Lünse fasst zu.

Ab sofort fassen wir die Honigbienen mit anderen Fingern an und wissen, dass Hummeln Mehrfachtäter unter den „Bienenartigen“ sind: Bei akuter Gefahr können sie sich festbeißen und stechen, wenn nötig sogar mehrmals, und leben weiter. Nur die Arbeiterinnen. Männer können das nicht. Dennoch schmeckte der Bienenstich und das Honigbrötchen auch den Männern.

CL

Gemeinsam.Von uns.Für uns.

Siegellack verschließt die Flasche, die an den Wurzel unter der Leit-Linde im Kreisel überdauert. Foto CL

Simone Köpnick, stellvertretende Bürgermeisterin von Räbke, stellte in ihrer kurzen Ansprache am Donnerstagnachmittag (25. April) bei der Kreisel-Fete einen Bezug zwischen Linde und neuem Leitspruch der Gemeinde her:

Die Linde

„Die Linde hat für uns Menschen einen ganz besonderen Stellenwert.

Sie ist uns eine „mütterliche“ Baumpersönlichkeit, mit herzförmigen Blättern, süßem Blütenduft und ausladender Krone, die eine besondere Anziehungskraft hat und ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt.

Die Linde gilt als Symbol für Gerechtigkeit, Liebe, Frieden und Heimat. Sie gilt auch als Platz der Gemeinschaft.

Unser Leitspruch spiegelt all das wider:

Gemeinsam.Von uns.Für uns.

Unsere Leit-Linde soll uns zeigen: Nur wer einen festen Stand hat und trotzdem beweglich ist, kann die Aufgaben der Zukunft mit Entschlossenheit bewältigen und jeden starken Sturm überstehen.“

25.April 2019