AG BLÜH: Herbstarbeiten mit Unterbrechung

Borretsch, Klatschmohn und Co.: beachtliche Farben für November

Der Regen von weit über 30 mm am Donnerstag (4. November) lag zwischen den Arbeiten der AG BLÜH, störte in seinen Auswirkungen aber nur minimal. Bereits am Dienstag davor ging es auf die Streuobstwiese (StrOb) am Sommerwinkel mit elektrisch angetriebenem Gerät in der Hand.

Die Südseite der Fläche wurde am Feldrand entlang mit zwei Elektrosensen bearbeitet, bis die Akkus wegen fehlender Energieversorgung ihren Geist aufgaben.

Das direkte Umfeld der Randpflanzungen von Rosen, Schneeball, Holunder etc. wurde gleich mit „sortiert“  und von nahen Kräutern und Gräsern befreit. Bessere Entwicklungschancen im Konkurrenzkampf mit anderen Pflanzen sind auf der kalten, zugigen Höhe 185 (Höhe über N.N.) von großer Bedeutung für ein schnelles Wachstum.
Abschließend wurde der bereits vorhandene natürliche Verbissschutz mit Schafwolle aus Mühle 6 (M6) ergänzt und verstärkt.

Schafwolle schützt vor Verbiss-der Elm ist nah

Am Samstag (6. November) waren dann die Blühwiesen am Graseweg und am Pumpenhäuschen dran. Beim letzteren schlugen die Schnitter nur eine Bresche um die Wiese, die noch in ziemlicher Blühpracht steht. So siegte das gute, botanische Gewissen gegen den Sensenmann. Der große Rest-Schnitt erfolgt nach dem ersten Frost. Wahrscheinlich so ähnlich wie auf der Friedhofsfläche, wenn dort überhaupt vor Winter geschnitten werden muss.

Blühpate Torsten unterstützte kurzfristig

Ralf Lünse