Erster REGIOMAT in Räbke

1 Kommentar
  1. Christian Lubkowitz
    Christian Lubkowitz sagte:

    Ja, eine wunderbare Einrichtung, der REGIOMAT, zum Nutzen aller Einwohner und ein Beleg dafür, dass nicht immer eigene Ideen zünden müssen. Denn die „Geräte“ gibt es ja seit geraumer Zeit an anderen Orten, wie die Helmstedter Nachrichten unlängst umfassend berichteten. Wir müssen nicht alles neu erfinden. Häufig reichen schon der Wille zur eigenen Lernfähigkeit und der Blick über Dorfgrenzen hinaus.
    Ich empfehle allerdings dringend die Vorgehensweise zur Installation solcher „Projekte“ zu ändern. Das sind keine Einzelentscheidungen. Im Vorfeld sollte, nein muss, in den dafür zuständigen und gewählten Gremien wie Gemeinderat und Bau- und Planungsausschuss diskutiert werden. Weitere Ideen und möglicherweise Ergänzungen können zur Sprache kommen, die der gemeinsamen Sache weiteren Auftrieb verleihen.
    Wie wäre es mit einer Beteiligung der Bürger auf der Website der Gemeinde? Als frühzeitigen Meinungsaustausch und als Beschlussvorbereitung.
    Zum Beispiel wäre es dann sicher nicht zu der klassischen Fehlentscheidung gekommen, den Postbriefkasten aus der Dorfmitte zu verlegen. Die Begründungen dazu klingen eher nachgeschoben und ziemlich inhaltsleer. Wäre der Bauausschuss oder der Gemeinderat oder das Dorf (über den BLOG) beteiligt worden, wäre es höchstwahrscheinlich dazu nicht gekommen.
    Es ist zu vermuten, dass die Post als eine mögliche Maßnahme irgendwann den Briefkasten entfernt – zurzeit darf sie es noch nicht -, weil kaum noch Inhalt zu versenden ist und die meisten Einwohner ihre Handpost in den nächsten Ort mitnehmen. Da hilft dann der neue Versorgungspunkt wenig.
    In einem lebendigen Dorf sollte man die Ideen und Meinungen möglichst vieler in Entscheidungen auf kommunaler Ebene, dem Werkzeugkasten der Demokratie, einbinden. Das ist ohne Zeitverzug organisierbar. Wir leben im 21. Jahrhundert, und die Mittel stehen zur Verfügung. Egal, ob eine Rechtslage das jetzige Verhalten stützt oder nicht.

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