Ortsgespräch mit Braunschweiger Vorwahl: Jetzt wieder „körperlich“, müllerisch und auch openair

Alerds-Stiftung Braunschweig: Vorstand Michael Henze (l.) und Stiftungsratvorsitzender Pfarrer Friedhelm Meiners sind mit Spannung in der Mühle Liesebach dabei-Fotos CL

Besuch aus dem Oberzentrum Braunschweig war angesagt. Nach verschobenem Termin am 3. Dezember 2020, sollte es am vergangenen Donnerstag (27. Mai) gelingen, das Ortsgespräch mit der Vorwahl 0531 in körperlicher Anwesenheit ohne Digitalität zu führen.
Pfarrer Friedhelm Meiners, geschäftsführender Pfarrer des Pfarrverbandes WEST in Braunschweig und Stiftungsratvorsitzender der Alerds-Stiftung Braunschweig sowie Stiftungsvorstand Michael Henze hatten sich zu einem Orientierungsgespräch angesagt.

Nach erster Einführung an der Ortstafel führte der Weg in die Mühle Liesebach, mit einem Blick auf die ehrenamtliche Arbeit des Mühlenvereins und im Dorf. Ein Rundgang treppauf-treppab bei laufender Maschinerie beeindruckte die zwei Besucher und gab am Beispiel Möglichkeiten, die Mühlengeschichte im Dorf über die Zeiten hinweg Revue passieren zu lassen.

Glänzende Augen: die Mühlenkiste „international“

Was macht die Alerds-Stiftung? Wie funktioniert sie?

https://www.alerds-stiftung.de/

Gesellschaften, die altern, tun gut daran, sich um die „Jungen“ zu bemühen, aber auch die „Alten“ nicht zu vergessen. Am besten beides zusammen. Das waren auch zwei der Grundideen zum Räbker Schunterquartier (RSQ), das bisher über eine Anfangsphase und Orientierungsgespräche mit unterschiedlichen Einrichtungen noch nicht hinausgekommen ist.

So passte es ich gut, dass der Kontakt zur Alerds-Stiftung bei unserem allerersten Ortsgespräch mit Henning Lange, Kunst.Kultur.Reisen. Braunschweig, zustande kam, und die beiden Herren sich aufmachten, Räbke kennenzulernen. Auf Dorfseite gaben Klaus Röhr, Heidi Fengel und Egbert Aselmeier bereitwillig Auskunft.

Spezielles Interesse der Stiftung besteht an bäuerlichen Resthöfen, in denen zum Beispiel Senioren-Wohngemeinschaften aufgebaut werden könnten. Eine erste ehemalige Hofstelle wurde bereits in den Überlegungen in Betracht gezogen. Nicht uninteressant, denn die Nachnutzung in den inneren Lagen von Räbke wird und ist ein Thema, das bisher jedenfalls noch nicht die Bedeutung hat, die es verdient. Neubaugebiete sind nur ein Teil des Lebens, wenn es es um harmonische Dorfentwicklung geht.

Über besondere Konzepte der Stiftung wird zu anderer Zeit berichtet. Hier ihre Ideen:

Flyer der Alerds-Stiftung Herunterladen

CL

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