Bau- und Planungsausschuss: Sitzungen funktionieren immer noch analog und mit körperlicher Distanz

Vorsitzender Carsten Seidel (2.v.l.) begrüßt seinen Ausschuss und zwei Gäste am Waagehäuschen – Fotos CL

Vielleicht hätte man in digitalen Pandemie-Zeiten und bei diesem Wetter auch eine Drohne aufsteigen lassen oder einen Sondervertrag mit GoogleMaps abschließen können, um das Dorf auf einem Bildschirm abzugehen oder von oben zu umkreisen.
Der Bau- und Planungsausschuss blieb bei seinen Leisten, tat gut daran und absolvierte seine übliche Baumschau im Winter (ohne Belaubung) mit Körperabstand und Maske.

Treffpunkt: Waagehäuschen am Samstag, 6. Februar 2021, 10:00 Uhr. Leider konnte vom Landkreis niemand begrüßt werden. Der Termin war dem Umweltamt bekannt. Eine vorherige E-Mail, mit dem Wunsch einer Terminvereinbarung vor Ort, die der Landkreis im Vorfeld selber angeboten hatte, blieb seit Wochen unbeantwortet.

Mich wundert in dem Zusammenhang ehrlich gesagt nicht, warum die Corona-Meldungen der Landkreise in Deutschland so sind wie sie sind, und das Wochenende in der Verwaltung offensichtlich ein Engpass ist. Naturkatastrophen finden bekanntlich ja nur werktags statt.

Protokollant unter verschärften Bedingungen: Der Weißdorn (hinter Stefan Lippelt/Mitte) wird ersetzt.

Bei ziemlich niedrigen Temperaturen und einsetzendem Schnee nahm der „Ritt“ durch Räbke fast 3 Stunden in Anspruch, die aber auch benötigt wurden. Denn Ausschussvorsitzender Carsten Seidel achtete peinlichst darauf, dass auch die neuralgischen Punkte, die sichtbar auf oder am Wege lagen, wie zum Beispiel Straßenausbesserung oder abschnittsweiser Neubau oder Beleuchtung, direkt an Ort und Stelle abgehandelt wurden. Zur Freude der beiden begleitenden Besucher, die zu jeder Zeit Orientierungsfragen stellen durften.

Thomas Pasemann steht vor einem „richtigen“ Baum, einer Baumhasel

Halte- und Besprechungspunkte des Ausschusses waren:

  • Dorfstraße zwischen Grundmeier und Harald Lippelt: Straßenabschnitt erneuern
  • Mühle Liesebach: Lob für den erneuerten Zaun
  • Weg zwischen Mühle Liesebach und Schafbade: Haselsträucher auf Stock setzen; jeder Zweite; Feinschnitt bei den anderen durch AG Blüh; Weißdorn vor Baumhasel entfernen
  • Verbindungsstraße zwischen Grundstück Helmer und Landesstraße nach Frellstedt: Weißdorn auf Stock setzen
  • Wasserüberlauf Mühlengraben/Schunter überprüfen und reinigen: Gemeinde
  • Straßenbeleuchtung Schanze, gegenüber ehem. Schlachterei: wird ersetzt
  • Grundstück „Im Dorfe“ gegenüber W. Schweimler: nichts Neues
  • Abenteuerspielplatz: Matschanlage auffüllen; Überlauf in Veilchengraben funktioniert nicht
  • Steinwelle: unterer Weißdorn (1. Reihe) auf Stock setzen; wie oberer Bereich
  • Verbindungsweg zwischen I. Rückriem und Obermühle noch schadhaft: abschieben
  • Thie: Einzelbearbeitung von Bäumen; Thie-Insel mit Neuaussaat oder Bepflanzung durch AG Blüh; über Saatbestellung für Thie und StrOb-Ergänzungssaat wird in der nächsten Sitzung entschieden
  • Kinderspielplatz Bischofsberg/Nachtwächterstieg: Neueinsaat im hinteren Bereich abseits der Spielgeräte; Bänke und Tisch sowie Kindersicherung an Landesstraße sind im Anmarsch
  • einzelne Grundstückseigentümer bekommen Aufforderung von der Gemeinde, Hecken und Bäume zu beschneiden (freie Fahrbahn!). Zum Beispiel an der Bushaltestelle Thie
  • Vorschlag der Ausschuss-Besucher, Dorfbewohner an der Ideengruppe „Erweiterung JuG“ zu beteiligen
Martin Ohlemann weiß, wie ein bauartgerechter Zaun im Alt-Dorf aussehen sollte

Eine nächste Ausschuss-Sitzung findet in Kürze – wahrscheinlich online – statt. Der Termin der nächsten Gemeinderatssitzung steht noch nicht fest.

Auch das Holz-Geländer an der Schunter Richtung Schanze wurde einer Haltbarkeitsprüfung unterzogen

CL

1 Kommentar
  1. Horst Eberhard
    Horst Eberhard sagte:

    Ohne große Worte möchte ich mein Respekt zum Ausdruck bringen. Schon während der inzwischen bald 1 Jahr dauernden Corona-Pandemie, hat sich der Bau- und Planungsausschuss regelmäßig zu seinen Sitzungen getroffen, gearbeitet und funktioniert. Nun auch noch ein Außentermin bei derartig winterlichen Bedingungen. Das ist großartig und vorbildlichstes Verständnis von Ehrenamt.

    Danke dafür !

    Horst Eberhard

    Antworten

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