Mit Telefonhörer am Ohr: Kirchenvorstand tagte

Erstmalig auf diese Art und Weise: Der Kirchenvorstand von St. Stephani traf sich zu seiner ersten Vorstandssitzung im Jahr 2021 am Mittwoch (03.02.2021) mit Hilfe einer Telefonkonferenz auf der Leitung eines Telekommunikationsbieters. Diese glühte auch etwas länger – ziemlich genau drei Stunden -, denn es waren aus bekannten Gründen eine ordentliche Anzahl von Tagesordnungspunkten nachzuholen und zu beschließen. 18 an der Zahl.

Darunter auch die Abstimmung über den Haushaltsvoranschlag für 2021, was ohne innere Aufregung vor sich ging. Als neue Unterstützungsmaßnahme des Pfarrverbandes während der Corona-Pandemie werden freiwillige Helfer aus den Gemeinden älteren Menschen bei der Terminierung ihrer Impftermine Covid- 19 per Telefon oder Website helfen, wenn gewünscht (siehe HIER ).

Küster oder Küsterin gesucht

Am 31.01.2021 endete das Arbeitsverhältnis von Olaf Waldau als Küster für St. Stephani. Verabschiedet wird er am 18.04.2021 in einem (analogen) Gottesdienst (wenn möglich). Die Stelle ist neu ausgeschrieben. Interessenten bitte im Pfarrbüro Lelm melden.
Hier die Ausschreibung:

Um das freiwillige Kirchgeld wird ab 2021 einmal gebeten. Es ist für den vorgesehenen barrierearmen Zugang zur Kirche vorgesehen. Die drei ehrenamtlich geführten und besonders mit der Kirchengemeinde verbundenen Organisationen, nämlich Chorgemeinschaft, Frauenhilfe und Freiwillige Feuerwehr/Blasorchester, werden ihre finanziellen Zuwendungen aus gutem Grund auch im Corona-Jahr 2021 erhalten.

Kirche plant und baut für die Zukunft

Von besonderer Tragweite können drei Baumaßnahmen für die Kirchengemeinde sein, die – alle bei unterschiedlichem Planungsstand – diskutiert wurden. Vom Landeskirchenamt endgültig zugesagt ist die Innenrenovierung der Kirche, die im Jahr 2021 nach jahrelangem Verweilen auf der Warteliste nun endgültig über die Bühne geht. Mit einer Investitionshöhe von 100.000 Euro, die von Landeskirche und Kirchengemeinde getragen wird.
In 2021 vorbereitet und geplant – mit der Bauausführung in 2022 – ist der barrierearme Zugang zu St. Stephani. Die vorgesehene Maßnahme kann man aus der Skizze und der Animation von Klaus-Peter Konrad, Baureferat der Landeskirche, erkennen.

Als dritte mögliche bauliche Veränderung lag dem Vorstand ein erster Umbauvorschlag des Landeskirchenamtes für den Einbau eines Gemeinderaumes in die Räbker Kirche als Ersatz für die Pfarre vor, der sehr kontrovers diskutiert wurde. Voraussetzung dieser Überlegungen ist u. a. jedoch die Entscheidung, wie mit der Pfarre zukünftig verfahren wird, die zurzeit und auf Dauer rote Zahlen in der Nutzung schreiben wird. Zum wiederholten Male konnte sich der Vorstand zu keiner klaren und einheitlichen Linie und erst recht nicht zu einer Entscheidung durchringen.

Bürgermeister und Kirchenvorstand Rainer Angerstein kündigte an, dass die Erweiterung des JuG – schon über zwei Jahre im Gespräch – in diesem Jahr zu Ende geplant werden solle und der Baubeginn in 2022 erfolgt.

Die nächste Vorstandssitzung findet am Dienstag, 23. Februar 2021, 18:30 Uhr, wieder in einer Telefonkonferenz statt.

CL