Das Jahr 2020 war nicht geeignet, nicht erforderlich, nicht verhältnismäßig

Wohin führen die Lebenswege bis Silvester 2021? Fotos CL

In diesen drei Begrifflichkeiten denkt und formuliert ein jeder „corona-mäßig“, wenn Er und Sie in den letzten Monaten seine und ihre Homeoffice-Schularbeiten gemacht haben. Daneben fehlt noch der juristische Hinweis, dass bei einer Anordnung von Maßnahmen der staatlichen Gewalt natürlich immer das geringste Mittel, das zur Verfügung steht, zur Anwendung gegenüber der Gesellschaft kommen muss.

Wenn die Gerichte ohnehin nicht schon ausgelastet wären, wäre dies in Deutschland so etwas wie eine funktionale Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) für Juristen. Allerdings sind die Bürger und Bürgerinnen intensiv daran beteiligt – naturgegeben auf dem Lande weniger als in den Großstädten.

Seien wir froh, dass wir in Räbke leben und ein funktionierendes Grundgesetz in seiner Ausführung erleben. „Schuld“ ist nicht der Bossa Nova, sondern im Zweifelsfall der Föderalismus oder eine gewisse Mutlosigkeit zur Klarheit in Wort und Tat. Jedenfalls da, wo die Verantwortlichen es könnten.

Ehe wir wie viele auf unterschiedlichen Ebenen noch mehr in die Corona-Dämmerung entfliehen und der Januar 2021 von unserer Seite aus gruß- und wunschlos vorüber zieht, wünscht die AG Website/das Team Digital allen Bürgern und Bürgerinnen, die auf diesen BLOG und auf diese Website zugreifen, ein aktives Jahr, in dem Sie die persönlichen Herausforderungen und Veränderungen meistern und spätestens an Silvester 2021 mindestens als Sieger in der Disziplin Gesundheit auf dem Jahres-Spielfeld stehen!
Und wir sehnen uns natürlich nach „breitband-versorgten“ Haushalten.

Horst Eberhard und Christian Lubkowitz
Wir wünschen im Jahr 2021 Lichtblicke – nicht nur im Kalender

Hinweise in eigener, digitaler Angelegenheit

Das Digital Team Räbke besteht bislang aus zwei Personen. Horst „macht“ die gesamte Technik und Administration und ist zusätzlich ab und an schriftstellerisch auf den Seiten oder im Räbke-BLOG dabei. Für diese Arbeiten wird in Unternehmen heute gut bezahltes Personal eingestellt.
Uns ist mehr als bewusst, dass schriftliche Appelle zur Mitarbeit nicht viel bringen oder belächelt werden. Tun wir auch nicht, werden uns aber die Frechheit herausnehmen, Menschen anzusprechen und um Mitwirken zu bitten. Ja, es macht ehrenamtliche Arbeit, aber auch unheimlich viel Spaß.

Der Räbke-BLOG ist eher mein Metier. Ein BLOG ist kein Regierungsorgan oder gar die Prawda ( = russ./Wahrheit) für die Gemeinde oder den Gemeinderat. Auf dieser Seite darf jeder mitwirken als Schreiberling, Kommentator, Glossist, Kritiker, Berichterstatter, Märchenerzähler…, im Rahmen der für alle gültigen Gesetze und Normen. Den Zugang bekommt man über Horst (gemeinde.raebke@gmail.com).
Noch einfacher und schneller geht es über die Kommentarfunktion unter jedem BLOG-Beitrag, in dem man seine Bemerkungen eingibt und an den Administrator sendet. Anschließend erscheinen diese unter dem dazugehörigen BLOG.

Von dieser Funktion wurde bisher wenig Gebrauch gemacht. Leider! Zeigt sie doch die Lebendigkeit der Gemeinde und ihrer Einwohnerschaft. Die offene Diskussion mit Gegenmeinung ist die Kohlwurst im Grünkohl. Sie bringt uns selbst bei Ausfall der Braunkohlwanderung auch auf der lokalen Ebene weiter – dann eben digital. Jeder noch so kleine entdeckte Mangel, so er nicht vorsätzlich begangen wurde, ist ein Baustein auf der Dorf-Erfolgsleiter. Insofern – sagen die Unternehmensberater – sollte man sich über Kritik und jeden entdeckten Mangel eigentlich freuen.

Ich habe im Sinne des Ganzen die Hoffnung für 2021, häufiger kommentiert oder „zurechtgewiesen“ zu werden.

Unsere Wege führen hoffentlich bald wieder in die Elmstuben

CL

3 Kommentare
  1. Horst Eberhard
    Horst Eberhard sagte:

    Nicht nur ein „Lichtblick“, sondern auch eine schöne Reflexion, Christian.

    Dein Grußwort im Namen der AG-Website ist ebenso gelungen, wie Dein noch wichtigerer Aufruf zur Mitwirkung und zum Mitmachen.
    Das „unterschreibe“ ich gerne.

    Kritik als konstruktive Chance, ja bitte. Alles Etablierte sollte regelmäßig hinterfragt werden. In Person, in Funktion, in Institution.
    Nur mit andauernden und lebendigen Diskursen, kann eine Gesellschaft sich weiterentwickeln und auch ein Dorf Zukunft haben.

    Das es dazu keines todernsten Tones bedarf, sondern häufig auch ein gutes Maß an Ironie und Selbst-Ironie, zeigst Du mit schmunzelnden Formulierungen auf.

    Viele Grüße,
    Horst Eberhard

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  2. Swantje Jensen
    Swantje Jensen sagte:

    Ja, Schmunzeln, wie im Kommentar zuvor passend beschrieben. Die Beiträge regen aber auch an zum Nachdenken und Reflektieren. In dieser Zeit der Einschränkungen eine willkommene Möglichkeit und Chance.
    Beiträge von den Räbker Vereinen, auch in C-Zeiten, würde ich mir an dieser Stelle noch wünschen.

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  3. Silke Kamphenkel
    Silke Kamphenkel sagte:

    Mit viel Freude und häufig einem Dauerschmunzeln lese ich Eure Artikel….. Dieser unterhaltsame Wortwitz und die feine Pointierung zu einigen Themen gefallen mir! Und ja, die Kommentare dazu , die für Dialoge dienen können, sind oft / meist zu gering oder gar nicht vorhanden. Ich für meinen Teil werde mich bessern ( wollen ).

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