Aus der Kirchengemeinde

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Wie geht es weiter mit der Pfarre?

Der Kirchenvorstand von St. Stephani traf sich am 26. August 2020 während der „laufenden Pandemie“ zum zweiten Mal in körperlicher Präsenz, diesmal nicht im Gotteshaus, sondern in der Pfarre. 13 Tagesordnungspunkte waren zu bearbeiten und zum Teil zu bescheiden.

Nach dem Bericht der Kassenprüfer Luise Gödeke und Matthias Rößchen wurde der Rechnungsführer Christian Lubkowitz entlastet und der Haushaltsabschluss – wie den Vorstandsmitgliedern vorliegend – mit ausgeglichenen Zahlen verabschiedet. Das geringe Defizit wurde aus den Rücklagen zum Ausgleich entnommen. Zur neuen Kassenprüferin für die Haushaltsjahre 2020 und 2021 wurde Margit Lünse einstimmig gewählt.

Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die wirtschaftliche Bewertung der Pfarre mit den nun vorliegenden Haushaltszahlen 2019, aus denen sich ernsthafter Beratungsbedarf über die Zukunft des Hauses ergibt. Wohlgemerkt: Es geht um das Haus, die Örtlichkeit, die im Besitz der Kirchengemeinde ist, und nicht um die ausgeübten Aktivitäten in ihr.

Die Zahlen 2019 sprechen eine deutliche Sprache. Sie sind rot, und das wird für 2020 mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht anders aussehen. Vorstand und Gemeinde sind nun gefordert, in gebotener Eile und Sorgfältigkeit Konzepte zu entwickeln und einen gangbaren Weg vorzuzeichnen. Eine der Grundfragen: Wie viel Zuschuss ist uns die Pfarre für in ihr ausgeübte Tätigkeiten auf Dauer wert?

Hätte die Gemeinde bei einem Großschaden in der Pfarre in 2020 nicht die Kulanz einer Versicherung in Anspruch nehmen können, wäre eine Entscheidung wahrscheinlich bereits vorprogrammiert oder zumindest weitaus intensiver vorbereitet.

Vieles im Gemeindeleben läuft anders oder gar nicht mit Corona und Covid-19. Auch kirchliche Termine bis Weihnachten sind davon betroffen. Es ist viel zu simpel und nicht kreativ, nur ausfallen zu lassen. Vorstand und der Pfarrer entwickeln Initiativen. Zum Beispiel werden Elisabeth und Berenike Jensen am 27.09.2020, 10:00 Uhr in Warberg unter besonderen Bedingungen konfirmiert. Und sie werden zu einem noch zu vereinbarenden Termin erstmalig 2 Obstbäume auf der Kirchwiese pflanzen.

Zur Martinsandacht und zum Martinsumzug mit der KiTa ist uns leider noch keine ausübbare Alternative eingefallen. Ideengeber nach vorn!

Im März 2021 wird die Gemeinde vom Propstei-Vorstand „visitiert“. Die Vorbereitungen dazu laufen in den kommenden Tagen an.

Die nächste Vorstandssitzung ist auf Montag, 2. November 2020, 18:30 Uhr, in der Pfarre festgelegt.

CL

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