Unter den Linden: Schnittarbeiten in Räbkes Prachtstraße, der Armen Reihe

Karl-Heinz Politz (l.) und Christoph Wäterling im Schatten der Linden – Foto CL

Sind es 200 oder 300 Bäume im Gemeindegebiet Räbke? Jedenfalls dabei eine Vielzahl von Linden, die wunderschön und wohlriechend blühen, aber auch Unterhalt kosten. Jedes Jahr gibt die Gemeinde einen riesigen Haufen voller Scheine und Münzen für die Pflege speziell der in die Jahre gekommenen Linden aus. Und das nicht nur aus Sicherheitsgründen. Der Mistelbewuchs lässt über eine lange Zeit bereits grüßen.

Ehrenamt als Kostensparer

Es gibt allerdings auch Tätigkeiten, die mit Einsatzwillen, Spaß und Freude am gemeinsamen Schaffen für das Dorf ehrenamtlich ausgeführt werden. Wenn dieser Ruf erschallt – meistens gibt es gar keinen Ton dazu, weil die beiden hier Gemeinten die Arbeit selber sehen und dann freiwillig antreten – sind Christoph Wäterling und Karl-Heinz Politz als AG Dorfpflege nicht weit entfernt und in ihrem Tatendrang kaum zu bremsen.

So auch die letzten Tage und weitere werden folgen. Mit der Grundmelodie in ihrem Kopf und auf den Lippen „Rentner haben 7 Tage in der Woche frei“ werden die Linden zurzeit vom Seitenauswuchs befreit. Mit Leiter, Astschere und -säge aus privaten Beständen ausgerüstet, machten sie am Freitag(03.07.2020) ihre „Schnittertour“ durch die Arme Reihe.

Niemand wird das je abrechnen können oder gar bezahlen, was hier an Einsatzwillen und Leidenschaft für Räbke eingebracht wird. Danke dafür!

Zu zweit und schweißtreibend – Fotos Gabi Wäterling, CL

Mitmacher willkommen

Auf Dauer sollten die zwei aber keine Einzeltäter bleiben: Zu viert, zu fünft macht alles noch mehr Spaß. Mitmacher, bitte bei Christoph melden oder bei persönlicher Ansprache einfach Ja sagen. Ein gemeinsamer Arbeitstermin wird gefunden, auch wenn der- oder diejenige nicht 7 freie Tage in der Woche hat.

PS: Es soll nicht im Orkus des Vergessens verschwinden, dass die AG Blüh im Frühjahr bereits die kleinen Linden vom hemmenden Grün an Stamm und Krone befreit hat.

Die hohe Anzahl der Linden in Räbke ist schon etwas Besonderes und wird immer im Zusammenhang mit Schunter, Vierseithöfen, Hausgärten und Dorfgrün (und der Mühle Liesebach) als besonderes Wesensmerkmal für das Dorf beschrieben.

Also sind wir auch gefordert, etwas zu tun und müssen ran.

CL

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