„Berlin fasziniert!“ schreibt unser Autor Egbert Aselmeier – unterwegs in der Hauptstadt mit dem Räbker Team von „Unser Dorf hat Zukunft“

Imposant und mehr: Die Unterkunft in Nähe Bahnhof Zoo-Foto Motel One

Allein schon unser Hotel beeindruckte uns Silberdörfler, als wir noch vor der „großen Siegerehrung“ dort eincheckten. Immerhin sei dies das vierthöchste Gebäude der Bundeshauptstadt, und eines von unvorstellbaren 800 (!) Hotels und Pensionen Berlins, erläuterte uns Dirk Angerstein.

Reiseführer mit bekanntem Namen

Der Bürgermeister hatte seinen Bruder für den Vormittag des zweiten Tages als Reiseführer für die Räbker Delegation engagiert. Denn wer hätte uns besser die Sehenswürdigkeiten dieser so überaus interessanten Stadt erklären können als Dirk, die hier wohnt und arbeitet, also über fundiertes Fachwissen verfügt!

Ortskundig leitete er den Bus mit den Delegationsmitgliedern durch West- und Ostberlin, deren ehemalige Trennlinie heute kaum noch zu erkennen ist. Am Zoo vorbei – nicht ohne Hinweis auf die nahe gelegene Straße, auf der die „Bordsteinschwalben“ flanieren. Mit Blick auf Schloss Bellevue, den Amtssitz des Bundespräsidenten, auf Bundeskanzleramt, Reichstag, Brandenburger Tor. Durch den Tiergarten, den die Berliner in der Not der Nachkriegsjahre zu Kartoffel- und Gemüseäcker umfunktionieren mussten.  Durch gewachsene Stadtteile wie den multikulturellen Bezirk Kreuzberg ebenso wie durch die Neubaugebiete der Nachwendezeit auf dem ehemals verödeten Mauerstreifen. Vorbei am Gendarmenmarkt, an repräsentativen Gebäuden von Luxushotels, Ministerien und Botschaften. Über den Potsdamer Platz.

Kultur in der Metropole

Entlang unzähliger kultureller Stätten, Kirchen, Museen, Theater, auch angesagter Clubs (in die man hineinkommt – oder auch nicht). Manches gewährt bereits im Vorbeifahren Einblicke, sei es das Holocaust-Mahnmal oder die East Side Gallery, die entstand, als zahlreiche internationale Künstler ihre Sicht auf die Ereignisse auf die Innenseite eines erhalten gebliebenen Abschnittes der Mauer darstellen konnten.

Beeindruckend auch Dirks Hinweise auf das Preisniveau von Immobilien an ausgesuchten Standorten! Und auf das Wachstum der Stadt, ihre finanziellen Nöte und ihre Plage mit den – ewig dauernden – Baustellen.

Übergang zur Messe

Zum Abschluss der fast zweistündigen Rundreise fuhren wir den Ku’damm hinab. Wobei niemand von uns Bedarf verspürte, den Edelboutiquen der Guccis, Armanis und Co. einen Besuch abzustatten. Stattdessen beschränkten wir uns denn doch lieber auf das eine oder andere Mitbringsel, die verführerisch auf unzähligen Ständen des Messegeländes der Grünen Woche angeboten wurden…

Dir, lieber Dirk, herzlichen Dank für Deine überaus informative Reisebegleitung!

Egbert Aselmeier

Und dann das…

1 Kommentar
  1. Dirk Angerstein
    Dirk Angerstein sagte:

    Lieber Egbert,
    vielen Dank für Deinen tollen Artikel. Es war mir eine große Freude, Euch meine 2. Heimat etwas schmackhaft machen zu dürfen! Auch für mich war es ein unvergessliches Wochenende, an dem allen Mitreisenden viel Wertschätzung zuteil kam. Die Auszeichnung zum Silberdorf ist Euer aller Verdienst!!! Viele Grüße aus Berlin, Dirk

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