Niedersächsische Forstplaner aus Wolfenbüttel springen über den Elm: Dezernat in der Mühle Liesebach zu Gast

Wald in guten Händen

Das Niedersächsische Forstplanungsamt (NFP) gehört als Servicestelle dazu

In einigen Dingen ticken die Niedersachsen wie die Bayern; und die sind ja – wie man viel zu häufig zu hören bekommt – in vielen politischen und gesellschaftlichen Bereichen in Deutschland sehr erfolgreich.
Zum Beispiel dislozieren sie ihre Landesbehörden und Körperschaften quer über die Landschaft und nicht alle um die Landeshauptstadt München herum.

Die Niedersächsischen Landesforsten als Anstalt des öffentlichen Rechts wirken also aus Braunschweig und nicht aus Hannover, und deren landesweite Servicestelle, das Niedersächsische Forstplanungsamt, sogar aus dem „kleinen“ Wolfenbüttel.

So entsprang der nächste Gedankenschritt einer bedeutsamen und klaren Logik: Das Dezernat Forst-GIS und Standortskartierung begab sich am 10.12.2019 unter Führung seines Leiters, Dr. Marc Overbeck, zu seiner Weihnachtsfeier über den Elm nach Räbke in das 7-Mühlen-Dorf. Sind doch die Jensens Eigentümer der Untermühle und „Müller“ Thomas Jensen ist Forstingenieur und Mitarbeiter im genannten Dezernat.

Baum- und Mühlenkultur vereint

Der vorweihnachtliche Nachmittag startete für die 12 Teilnehmer( m:w=50:50; Gleichung ohne familiäres Hilfspersonal) mit einer acht Kilometer langen Wanderung über Süd- nach West-Räbke entlang des Graseweges, über Bierweg, Schunterquelltopf, Freizeitpark, Teich, Obermühlen, Mönchsmühle, Senfmühle, Dorfzentrum, Schafbade, Untermühle, Arme Reihe bis Mühle Liesebach. Die Hochkultur am Wege und die Baumkultur im Elm wurden durch mehrere Glühwein-Halte unterbrochen.

Wichteln beschleunigt den Mahlvorgang

Die gegen 15:30 Uhr eingenommene, vom Dezernatsleiter nach Website-Kochrezept produzierte und von Swantje Jensen warm gehaltene Kartoffelsuppe mit Wursteinlage mundete und sorgte für einen nahtlosen Übergang zur Mühlenpräsentation durch Christian Lubkowitz, der an diesem Nachmittag den Förderverein als Gastredner vertrat. Mit Glühwein konnte das gelingen. Die sich anschließende Technik-Führung zu den Subsystemen der ML auf drei Ebenen gestaltete sich kurz und knackig, denn die Temperaturdifferenz zwischen Veranstaltungsraum und Getrieberaum war beträchtlich und lud nicht gerade zum langen Verweilen vor dem Plansichter ein. Außerdem stand noch der wichtigste Punkt des adventlichen Nachmittags auf der Agenda: Das Wichteln. Was dann auch umgehend bei Kaffee, Kuchen und wieder Glühwein begann.

Der Verfasser dieser Zeilen hat nach Abbau der Präsentationsgerätschaften die illustre Forst-Gesellschaft gegen 17:30 Uhr verlassen und der Dienstaufsicht der Familie Jensen übergeben. Kurz vor 20:00 Uhr bekam ich eine nächste Message von Swantje. Es ist zu vermuten, dass bis gut 19:00 Uhr weiter kommuniziert wurde.

Es war eine sehr dynamische Veranstaltung – Fotos CL

Den Forstplanern aus Wolfenbüttel wünschen wir eine gesegnete Adventszeit! Sie sind gern gesehene Gäste vom „hinterm Elm“, nicht nur bei den Mühlentagen.

CL

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