Auch Teilen will gelernt sein: 1. Sankt- Martins-Umzug in Räbke

Wencke, Sankt Martin und Blackboy – Foto Britta Seidel

Das 17-Uhr-Läuten aus St. Stephani in Räbke hatte am 9. November einen besonderen Klang. Organisiert vom Team der DRK-KiTa Räbke und dem Kirchenvorstand der evangelischen Gemeinde gab es im 7-Mühlen-Dorf erstmalig einen Sankt-Martins-Umzug.

Mitsingen ist angesagt – Fotos CL

Schon der Auftakt mit einer Andacht in der Kirche war durch die hohe Zahl der Teilnehmer beeindruckend. Um in der Sprache der Römer zu bleiben – da Martin, auf den der Brauch zurückgeht, ursprünglich im 4. Jahrhundert nach Christus ein römischer Soldat war – fast eine Centurie von Kindern, Eltern, Großeltern und Urgroßeltern wartete bereits im Gotteshaus, als die KiTa-Kinder mit Laternen um 17:00 Uhr in die lichtgedimmte Kirche einzogen. Dort wartete Pfarrer Tobias Crins mit seiner Gitarre neben einem Ring voller brennender Kerzen vor dem Altar.

Singen, zuhören, beten, tanzen

Die vorgetragene Martinslegende und die Gebete wurden umrahmt von modernen, rhythmischen Kinder- und Kirchenliedern – auf der Gitarre begleitet und zum Teil getanzt. Eine Abordnung des Warberger Posaunenchors unterstützte die Andacht mit fein abgestimmten Musikstücken und machte Lust auf den anschließenden Laternenumzug.

Hoch zu Ross auf Blackboy, angeführt von Wencke Seidel als Heiliger Martin, ging der Umzug über die Hauptstraße zum Winkel bis zur DRK-KiTa. Nur unterbrochen von drei Musikhalten, an denen die Warberger weitere Male ihre musikalische Klasse mit Martins-Liedern bewiesen.

Weckmännchen schmecken

An der Steinwelle wartete bereits Carola Buchholtz mit ihrem Team im Bewegungsflur der KiTa und lud die Teilnehmer gemeinsam mit Pfarrer Crins zu Kinderpunsch und Glühwein, aber besonders zu den Weckmännchen ein. Diese schmecken allerdings nur dann gut, wenn man sie mit anderen teilt. Was an diesem Nachmittag, der gegen 18:30 Uhr endete, gut zu beobachten war. Alle Mitmacher freuen sich auf eine Wiederholung in 2020, sodass die drei Gemeinden im Pfarrverband Lelm-Räbke-Warberg nunmehr jeweils einen eigenen Martinsumzug haben.

CL

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