Terminvorankündigung: Mein Dorf – Unsere Zukunft. Abt Jerusalem Akademie kommt an den Jakobsweg und in die Mühle.

Räbke ist das Dorf in der Landschaft!

Mühle Liesebach (ML) ist Gastgeber. Copyright Evangelische Akademie Abt Jerusalem

Kommt uns sehr bekannt vor, was am Donnerstag, 24. Oktober 2019, in der Mühle Liesebach abgehen soll. Der AK Dorfentwicklung hat sich in Vorbereitung auf den fast abgeschlossenen Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2017/19 in der schriftlichen Bewerbung im Teil 4 intensiv mit dem ausgeschriebenen Thema befasst. So konnte die Bundesjury bei ihrem Besuch am 2. Juli nicht umhin, einiges an Grünem und an Baukultur an Ort und Stelle bildhaft aufzunehmen und in ihre Bewertung einfließen zu lassen.

THEMENREIHE MEIN DORF – UNSERE ZUKUNFT
DAS DORF IN DER LANDSCHAFT – RÄUME DES WOHLERGEHENS
AKADEMIE REGIONAL
Do 24.10.2019, 18.30 – 21.00 Uhr
Ohne Anmeldung. Eintritt frei

Aus dem Programmheft der Akademie:

„Dörfer sind Teil der Landschaft. Sie haben ihren Ort im Gefüge von Wald und Flur, von Wegen und Wasserläufen. Ist es, über diese selbstverständliche Aussage hinaus, vorstellbar, dass Dörfer aus der Landschaft Ressourcen für ihre Entwicklung ziehen? Wir blicken bei der Dorfentwicklung häufig auf die bauliche Aufwertung von Straßen, Plätze oder Gebäuden; neuerdings auch auf die Förderung des sozialen Miteinanders.
Doch ist dieser Blick auf den Ort nicht zu eng? Die Quellen von Innovationen liegen nicht nur innen, sondern auch außen. Der Landschaftsraum zeugt von einer Qualität, einer Atmosphäre, die förderlich für Menschen sein kann. Aber wie kann diese für die Dorfentwicklung erschlossen werden? Wir wollen das an diesem Abend in Räbke, in der Mühle Liesebach, die selbst nur durch die Einbettung in die Landschaft wirksam sein konnte, erkunden. Dazu haben wir Menschen aus dem Braunschweiger Land eingeladen, die eine je eigene Sicht auf ländliche Räume haben: Naturschützer, Landschaftsplaner, Landwirte und Künstler.“

Leitung:
Dr. Lothar Stempin und der Arbeitskreis „Innovationen im ländlichen Raum“ der Ev. Akademie, Diakonie im Braunschweiger Land, des Thünen Instituts und des Landkreises Wolfenbüttel.

Räbke on your mind

Netzwerken hat einen Sinn und bietet allen Netzwerkpartnern einen Nutzen, wenn es ernst gemeint ist und nicht nur große Show. Es wundert nur auf den ersten Blick, dass der Arbeitskreis „Innovationen im ländlichen Raum“ Räbke und die Mühle auserwählt hat.
Räbker Gesandte haben in den letzten Monaten selber an vergleichbaren Veranstaltungen in Lucklum, in Steinlah und zuletzt in Helmstedt teilgenommen und sogar tätig mitwirken dürfen. Das lief nie ohne den Hinweis ab: „Vergesst mit Räbke nicht!“ Es hat gefruchtet.

Mich freut es deshalb so, weil die Veranstaltungsreihe hinter dem Elm – in Braunschweig und im Landkreis Wolfenbüttel – konzipiert und geboren wurde und eigentlich mit dem Helmstedter Raum eher wenig zu tun hatte. Wolfenbüttels Landrätin Christiana Steinbrügge hat den Ländlichen Raum sehr zielgerichtet in ihren Fokus genommen und lässt uns daran teilhaben. Eine große Geste!

Vielleicht sollten wir Dörfler mit Dörfern wie Erkerode-Lucklum etc. enger kooperieren, den Elm als natürliche Grenze vergessen und den höheren kommunalen Ebenen ein lebendiges Beispiel geben.

Die Veranstalter freuen sich über viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Räbke und Umgebung. Ein kleiner Imbiss steht bereit.

CL

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