KiTa oder Kita des DRK-Kreisverbandes in Räbke? Offene Türen bei der Einweihungsfeier „Zur Steinwelle 1“

Zur Steinwelle 1: Ein großer Tag in Räbke für Jung und Alt – Foto CL

Samstag, 28.09.2019, 14:00 Uhr: Eröffnungsfeier mit Speis und Trank

Es macht Spaß, in Räbke die Steinwelle zu suchen. Wer den Weg oder den Ort noch nicht intus hat, fährt zum Beispiel direkt an der Schunter entlang in Richtung Sportplatz oder JuG oder Jugendheim oder Friedhof oder Elm. Und ohne Weiteres wird er auf kurzer Strecke den bordeaux-roten und grünlichen Anstrich der neuen Kindertagesstätte Räbke erkennen, die nämlich die Nummer 1 an der Steinwelle für sich beansprucht und in der Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes – Kreisverband Helmstedt steht. Oder er orientiert sich einfach – jedenfalls im Sommer – am Kreischen und Freudengeschrei der Kinder, wenn er den Kreisel hinter sich gelassen hat. In einem wunderschönen, natürlichen Umfeld wird man fündig.

Über 40 Jahre „kindergartenlos“

Nach fast 45 Jahren ohne Kindergarten sind seit dem 1. April des Jahres nach etwa 15 Monaten Bauzeit wieder geballt Kinder mit ihrem Servicepersonal ab Null bis sechs Jahre in ein Gebäude in Räbke eingezogen, welches landschaftlich und dörflich nicht besser hätte liegen können:
Die Schunter an der Flanke, den Elm in Sichtweite am nahen Horizont, eine Pferdekoppel gegenüber, der große Abenteuerspielplatz der Gemeinde direkt anschließend, Obstbäume drumherum, das Jugend- und Gästehaus, das Sportheim und der Sportplatz davor. Man hat den Eindruck, dass genau diese KiTa nach der Dorfmitte mit der Breiten Straße als zweiter Kommunikationspunkt im Dorf noch fehlte, als ein Mittelpunkt für Kinder.

Gemeinsam.Von uns.Für uns. beginnt bei den Kleinen

Jetzt ist es als Dorfgemeinschaft unsere Aufgabe, Fäden zu spinnen und eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der Einrichtung im Sinne der Kinder hinzubekommen. Denn genau hier beginnt das „Gemeinsam.Von uns.Für uns“, das wir so intensiv im Dorf-Leitbild verankert haben. Die ersten Ideen sind bereits in der Umsetzung begriffen; ganz vorne dran die Kirchengemeinde, die einen Martins-Umzug in der Planung hat. Auch die Vereine – nicht nur Mühlen- und Sportverein – sind gewünschte Ideengeber und Mitmacher.

Abgesang: Verziehen und vergessen

In Deutschland ist es schon fast ein Wunder, wenn ein „Bauwerk“ einigermaßen pünktlich in die Nutzung gehen kann. Im Nachhinein sind Verzögerungen immer gut zu begründen und natürlich auch zu verkraften. Geht ja nicht anders. Wir wollen aber nicht vergessen, dass es eine Räbkerin und zwei Räbker waren, die in buchstäblich letzter Minute eine andere kommunalpolitische Weichenstellung für den Standort verhindert haben.
Ich selber will nicht verhehlen, dass ich bis heute nicht dahinter gekommen bin, wieso die Dachfarbe der KiTa eine andere als die des JuG ist, und warum die Fertigstellung der Außenarbeiten nach der Eröffnung noch Monate dauerte. Das wird ein Geheimnis des Planungsbüros bleiben.

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CL

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