Die Spur des Steins: Von der Schwemme zum Jugend- und Gästehaus

Ein Ort, der passt: Steinerner Zeuge aus der Vergangenheit weist in die Zukunft – Foto Gabi Wäterling

Diesmal benötigte der Findling aus der Saale-Eiszeit keine Energie aus Eis- und Schneemassen, um seinen Standort im Dorf zu verändern. Es zog ihn erneut in Richtung Acker, woher er ursprünglich auch gekommen war. Besser gesagt: Er konnte der geballten Kraft der AG Dorfmitte nicht widerstehen, die ihn mit professioneller Unterstützung von Georg Orendi vom Hof Angerstein an das Jugend- und Gästehaus transportierte und am neuen Ort aufrichtete.

Allerdings versahen die Räbker die Vorarbeit in eigener Regie: Platz auswählen und erkunden, ausreichend großes Loch „buddeln“ und vor allen Dingen als Nachtisch eine gute Idee haben. Der Stein wurde nämlich in Rottorf sauber beschriftet und bezeichnet nun das Gebäude, vor dem er steht, das immer mehr zu einem Zentrum der Dorfkommunikation geworden ist und dazu noch weiter ausgebaut werden soll.

So hat der Stein nicht nur einen würdigen Platz bekommen – denn er war 1994 in der Dorfmitte das sichtbare Zeichen des ersten Räbker Kreissieges im Dorfwettbewerb unter Bürgermeister Werner Borkam -, sondern bildet auch das verbindende Signal in die Jetztzeit mit dem Sieg auf Landesebene und der Silbermedaille auf Bundesebene. Und zusätzlich hat Werner Borkam in seiner „Regierungszeit“ auch die Grundlagen für das Jugend- und Gästehaus gelegt.
Übrigens hieß der Wettbewerb 1994 noch „Unser Dorf soll schöner werden“.

Hiermit wird die Ruhezeit nach dem großen Erfolg im Dorfwettbewerb 2019 für beendet erklärt. Weiter geht es mit der Dorfentwicklung. Die AG Dorfmitte hat mit ihrer Aktivität einen weiteren Startschuss gegeben.

CL

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