Der Abpfiff der Vorbereitungen: Intensives Dorfleben vor dem Bundesfinale

Gruß vom Ortseingang

Bötersen und Backemoor aus Niedersachsen haben es hinter sich und zeigen selbstbewusst Freude, nachdem die Bundesbewertungskommission vor wenigen Tagen in ihren Dörfern zu Gast war. Am Dienstag (02.07.) wird es nun auch unter den Linden an Schunter und Mühlengraben ernst. Allerdings so richtig ernst auch wieder nicht. Wer die Vorbereitungen des Dorfes und der Arbeitsgruppen beobachtet hat oder selber als Mitmacher dabei war, konnte sich des Eindruckes nicht erwehren, dass die Freude am gemeinsamen Schaffen überwog und das angestrebte Gold dabei vergessen war. Egal, ob es bei der Arbeit um „Wasserträgerdienste“ für Leit-Linde und Co. ging, um Zupfen von Spontankraut am JuG oder um „Kreiseldienste“ im Streckenbereich der Landesstraßen.

Intensiver geht kaum

Mit gutem Gewissen, mit der Überzeugung und dem Gefühl, dass in den letzten Monaten eine Menge gestaltet werden konnte – mit dem Dorf-Leitbild als Basis -, gehen wir in den Dienstag. Egal, welches Ergebnis der Bewertungskommission am 11. Juli aus Bonn für Räbke mitgeteilt wird: Räbke ist bereits Sieger und schöpft daraus Kraft, sich weiter zu entwickeln. Es gibt ein Leben nach Dienstag und nach der Kommission.

Presse und Radio berichten

Pressegespräch mit dem Arbeitskreis Dorfentwicklung

Mittlerweile ist es bei größeren Veranstaltungen in Räbke eine bewährte Maßnahme geworden, die Kommunikation mit den Medien auf eine besondere Art und Weise zu pflegen. Zu Pressegesprächen vor den Ereignissen laden wir nach Räbke ein und informieren mündlich und schriftlich umfassend. So auch am 26. Juni im JuG. Was stellen wir vor? Wo führt der Rundgang entlang? Wie geht es weiter? Auf welche thematischen Schwerpunkte setzen wir? Alle anwesenden Journalisten werden auch am Dienstag in Räbke ihren Stift zücken und uns begleiten. NDR 1 Radio Niedersachsen ist ebenfalls dabei.

Jeden Donnerstag ein Treffen

Gute „betriebliche Übung“ war es für den Arbeitskreis Dorfentwicklung in den letzten Wochen, sich jeweils am Donnerstagabend in der Pfarre zu treffen. Die Detailplanung für die Minutentakte der Kommission inkl. der aus dem Leitbild entnommenen Schwerpunkte der Darstellung und das zu präparierende Umfeld standen ganz oben auf der ungeschriebenen Tagesordnung.

Nachdenkliche Gesichter: Räbker Wasser beflügelt die Gedanken.

Wer macht was – wann – wozu?

Bei der bekannten sonnigen Großwetterlage hatte die AG Blüh wie so oft in den letzten Wochen den Hauptanteil an Schweiß treibender Arbeit. Stauden und Bäume – eigentlich alle Neupflanzungen – müssen je nach Vegetationsstand versorgt werden. Am besten überstanden haben es bisher unserer Flatterulmen. Sie passen offensichtlich zu unserem Landstrich und zu Räbke. Christoph Wäterling hielt den Kontakt zu Mike Hornsby; und so wurden die ehrenamtlichen und Gemeindearbeiten harmonisch koordiniert.

Ran an das Spontankraut, kniend oder beweglich.

Mittlerweile konnten auch größere, beauftragte Fremdarbeiten gestartet und vollendet werden. Der nach Wolkenbrüchen immer ausgeschwemmte Pfad hinter der Mühle Liesebach in Richtung „Schafbade“ wurde im Auftrag der Gemeinde befestigt. Die Bewährung kommt mit dem nächsten Starkregen.

Wieder frei: Von der Breiten Straße hinter der Mühle Liesebach zur Schafbade

Das Fundament des „Siegersteines“ aus Kalkstein in Dorfmitte wurde gesetzt. Am Montag folgt die Vollendung des Werkes durch die Firma Orendi. Der „alte“ Stein aus Sandstein lagert zurzeit auf dem Hof Angerstein und wird in Abstimmung mit der Familie des Stifters und des Gemeinderates einen würdigen, neuen Platz finden. Die AG Dorfmitte hat nach Aufstellung der Ortstafel ein zweites Mal ein größeres Projekt zum Abschluss gebracht. Danke dafür!

Eine Linde spiegelt sich im Mühlengraben. Bald ist es zusätzlich noch ein Kalkstein mit Einlassungen.

Nun geht es in die letzten Stunden und in die heiße Phase vor der Ankunft der Juroren. Ja, es gibt da noch einen Schnellauftrag. Die ersten drei Schilder für den neu konzipierten Räbker 7-Mühlen-Weg werden an den Objekten oder in unmittelbarer Nähe angebracht und sind der zarte Hinweis auf ein nächstes Objekt aus dem Leitbild, das wir mit dem Arbeitskreis angehen wollen, wenn die Kommissionsmitglieder Räbke verlassen und ihre Heimatorte erreicht haben.

Einladung der Gemeinde zum 2. Juli: Grillfest, davor Rundgang

In seinem letzten Dorf-Brief hat Bürgermeister Rainer Angerstein im Namen der Gemeinde alle Bürger und Bürgerinnen am Dienstag nach begangener Tat zum Grillfest eingeladen. Um 12:30 Uhr geht es los. Wir freuen uns, wenn Sie auch dem Rundgang der Kommission Interesse entgegen bringen und uns im Dorf begegnen.
Räbke hat bereits jetzt eine Menge erreicht, und das soll mit allen gefeiert werden, nicht nur mit den Mitwirkenden in den Arbeitsgruppen und im Arbeitskreis.

Zu Ihrer Orientierung:

CL

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.