Was lange währt, … Land und Forst zu Besuch in Räbke

Ausgangspunkt Ortstafel. Fotos CL

Einige Gewitterschauer lagen schon dazwischen, ehe Räbke Besuch von der Redaktion der Land und Forst bekam. Aber der lange Atem war berechtigt und letztlich auch erfolgreich. Kurzatmigkeit zahlt sich nie aus. Die Land und Forst ist schließlich nicht nur die Leib- und Magenzeitung für die Landwirte, sondern für den gesamten Ländlichen Raum, wozu zweifellos das Dorf Räbke gehört. Jedenfalls ist das die Meinung des Arbeitskreises Dorfentwicklung. Und der täuscht sich selten …

Am Mittwoch, 19.06.2019, war Räbke für gut drei Stunden Gastgeber für Madeline Düwert, Agrarwissenschaftlerin, gebürtige Danndorferin und jetzt als Volontärin unterwegs für die „Grüne“, wie die Wochenzeitung von vielen Sympathisanten immer noch genannt wird.

Morgenlektüre am „Siegerstein“, ausnahmsweise friedlich.

Die Zeitung für den Ländlichen Raum zeigt Interesse

Der Weg war das Ziel, nämlich der zukünftige Weg der Bundesbewertungskommission am 2. Juli, gespickt mit Geschichten und Geschichtchen aus dem Dorfleben Räbkes. Mit Rainer Angerstein und Christoph Wäterling waren die richtigen „Döneken-Erzähler“ mit an Bord, sodass der späte Vormittag – wäre man nicht im Ruhestand – als Urlaub hätte abgebucht werden müssen.

Mühle Liesebach: Gestampft wurde auch.

Jetzt im Ernst: In einer der nächsten Ausgaben der Land und Forst wird es einen längeren Bericht oder eine Reportage geben, in dem der Dorfwettbewerb, die Vorbereitung darauf und das „normale“ Leben in Räbke danach im Mittelpunkt stehen werden. Mal sehen, was die Redaktion aus unserem Dorf macht. In zwei, drei Wochen kann man lesen, ob wir Fake-News in Bild und Wort verbreitet haben. Backemoor und Bötersen, unsere Mit-Landessieger, werden von Kollegen aus Oldenburg besucht.

Symbolhaft: Auf dem Altartuch.

Leit-Linde auf Altartuch entdeckt

In der Mühle Liesebach stand das „deutsche Stampfgeschirr“ bereit und in der „Kaffeemühle“ wurde die geistliche Leit-Linde am Altar entdeckt. Über Spierlings Wüste und das zukünftige Räbker Schunterquartier führte der Besichtigungspfad über Friedhof, KiTa zu Anna Loos im Jugend- und Gästehaus. Den Abschluss bildete ein Pommes Frites-Wettessen in der Begleitung von Wasser und Sprite im Freibad. Viel mehr ging nicht. Wir freuen uns auf Text und Bilder aus Hannover.

Blick durch Gödekes Streuobst auf die Mühlenwiese mit dem Getier von Horst und Heidi.

Und irgendwie war es auch ein schöner Tag – etwas zu heiß zwar, daran müssen wir uns wohl gewöhnen -, aber mit vielen malerischen Eindrücken im Dorf, die in dieser lockeren Runde besonders wahr- und aufgenommen wurden. Jetzt fehlen nur noch die passenden geschriebenen Worte.

CL

1 Kommentar
  1. Horst Eberhard
    Horst Eberhard sagte:

    Was für ein lesenswerter Beitrag, lieber Christian Lubkowitz.
    Das unser Räbke, das 7-Mühlen-Dorf am Elm, mit einer Reportage den Weg in die „Land & Forst“ finden soll, ist wohl ausgerichtetes Marketing.

    Ich als Nicht-Eingeborener weiß zwar schon, das die 8. Mühle im Dorf, die s.g. „Kaffemühle“, unsere architektonisch etwas besondere Kirche ist, aber bei dem „Getier“ von Horst und Heidi kann ich mit höchster Sicherheit aushelfen.
    Auf der Mühlenwiese sehen wir die Trakehner-Mix Fuchsstute Athene (Krümelchen), den Vollblut-Araber Rih-Ibn-Katuam (Monsieur), den Araber-Mix Schimmel Shazan-Bariz (Bärchen) und im Schatten liegend, Wolken zählend den Quarab Mr. San Doolin (Doolinchen – weil er der schwerste ist).

    Ich freue mich auf kommende Beiträge im „Räbke-Blog – Stets aktuell informiert !“

    Horst Eberhard

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