Räbke und der Ländliche Raum


Wohnstandortentscheidungen sind längst nicht auf Wanderungen beschränkt, sondern umfassen eine Vielzahl von Handlungsoptionen. (© Annett Steinführer/Heidrun Fornahl)

Es sind gut zehn Wochen her, dass im Helmstedter Pferdestall unter Leitung von Dr. Lothar Stempin und unter Mitwirkung von Samo Darian, Kulturstiftung des Bundes, Programm TRAFO, ausgiebig über Innovationen im Ländlichen Raum diskutiert wurde.


Thema: Mein Dorf – Unsere Zukunft: Ohne Kultur keine Innovation

Auch das Ehrenamt aus Räbke und die Mühle Liesebach hatten ihren Platz und ihren Auftritt als sogenannter Dritter Ort, an dem sich Menschen treffen, austauschen, Ideen entwickelt werden oder entstehen-abgesehen von Arbeitsplatz und eigener Wohnung. So gelingt der Gedankensprung von (Mühlen-)Technik zur Kommunikation.

Initiiert wude die Veranstaltung nach positiven letztjährigen Erfahrungen in Lucklum im Landkreis Wolfenbüttel von Dr. Lothar Stempin und dem Arbeitskreis „Innovationen im ländlichen Raum“, bestehend aus der Ev. Akademie Abt-Jerusalem, der Diakonie im Braunschweiger Land, dem Thünen-Institut und dem Landkreis Wolfenbüttel. Auch wir hatten unseren Anteil daran, war es doch unser Wunsch, für den Landkreis Helmstedt Vergleichbares zu organisieren. Warum nicht von Anderen lernen?

Ein Ergebnis hatte die Veranstaltung auch für Räbke. Dr. Annett Steinführer vom Thünen-Institut für Ländliche Räume aus Braunschweig (früher ein Institut der Forschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL)) ist Projektleiterin von KoBaLd (s. u.) und warb um Interviewteilnehmer aus dem Ländlichen Raum. Diesen Wunsch haben wir ihr doch gern erfüllt.

Vom Kommen, Gehen und Bleiben (KoBaLd): Wanderungsgeschehen und Wohnstandortentscheidungen aus der Perspektive ländlicher Räume

Thünen-Institut für Ländliche Räume, Braunschweig

So war ihre Kollegin Heike Peter, ebenfalls wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts, bereits zweimal in Räbke und hat Befragungen durchgeführt. Zwei weitere folgen. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse. Und Räbke wird die Zusammenarbeit mit dem Institut, das so nah vor unserer Tür liegt, und mit Professor Dr. Peter Weingarten und seinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sicher nicht schaden.

https://www.thuenen.de/de/lr/

CL

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