Vier Räbker besuchen Julius Kühn

Alles im grünen Bereich. Fotos CL

Julius Kühn ist in der Jetzt-Zeit bekannt als ein Handballer und Nationalspieler. Das weiß der gewogene und interessierte Zuschauer oder Zuhörer im Sportgeschehen. Der Julius Kühn zu Kaiseres Zeiten jedoch, war einer der Begründer und Gestalter des Universitätsstudium der Agrarwissenschaften in Deutschland und wirkte vor allen Dingen in Halle an der Saale im Fachgebiet der Pflanzenmedizin. Nach Wikipedia ist die Phytomedizin die Wissenschaft von den Krankheiten und Beschädigungen der Pflanzen, ihren Ursachen, Erscheinungsformen, ihrem Verlauf, ihrer Verbreitung sowie von den Maßnahmen und Mitteln zur Gesunderhaltung der Pflanzen und der Regulierung der Schadursachen.

Seit gut zehn Jahren gibt es am Messeweg in Braunschweig das Julius Kühn-Institut als Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI), das sich seit 2016 mit seiner jüngsten Einrichtung um den Bienenschutz kümmert.

Hier schließt sich der Kreis zur AG Blühendes Dorf und zum AK Dorfentwicklung. Im Huckepack bei den niedersächsischen Agrarjournalisten machte sich am 26. April zwei Räbker und zwei Räbkerinnen über den Elm nach Braunschweig auf, sich das Neueste aus dem Leben der Honigbienen erklären zu lassen. Institutsleiter Jens Pistorius verstand es glänzend, die Besucher für sein Fachgebiet zu begeistern. Den Bau von Bienenhotels und das Anlegen von Blumenwiesen sieht man jetzt mit ganz anderen Augen.

Ralf Lünse fasst zu.

Ab sofort fassen wir die Honigbienen mit anderen Fingern an und wissen, dass Hummeln Mehrfachtäter unter den „Bienenartigen“ sind: Bei akuter Gefahr können sie sich festbeißen und stechen, wenn nötig sogar mehrmals, und leben weiter. Nur die Arbeiterinnen. Männer können das nicht. Dennoch schmeckte der Bienenstich und das Honigbrötchen auch den Männern.

CL

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