Tag des Baumes: Die Ausführung am Nachmittag (Part II)


Gutes Omen für die Leit-Linde: noch zart, aber bereits höher als das Begleitgrün. Foto Swantje Jensen

17:00 Uhr am Räbker Kreisel: Die AG Blüh hat sich versammelt. Der Sekt steht kalt. Auch die zu pflanzende Leit-Linde hat Probeaufstellung mittig im Kreisel genommen. Alle Anwesenden sind geistig und körperlich gefordert, scheinen aber gut präpariert. Die Unterschrift eines Jeden wird abverlangt. Eine grün schimmernde Glasflasche mit unterschriebenem, papiernen Inhalt soll im Pflanzloch versenkt werden: das Räbker Dorf-Leitbild in schriftlicher Form, die Grafik der Leit-Linde, wie sie am kommenden Wochenende im Dorf verteilt wird, mit den Unterschriften der Anwesenden, das Preisschild der Winterlinde und das Redemanuskript von Stellvertretender Bürgermeisterin Simone Köpnick, die sich in einer kurzen, philosophischen Abhandlung mit der Bedeutung der Linde bis zum Claim „Gemeinsam.Von uns.Für uns.“ befasst hat.


Das Räbker Leit-Linden-Manifest zum Tag des Baumes 2019. Foto CL

Bäume pflanzen kostet nicht nur Energie, es macht auch durstig. Zwei Stunden später: Der Sekt hat gerade so ausgereicht. Der Abmarsch kann beginnen.

Geistiger und flüssiger Input zur Linde. Foto CL

Als Baum des Jahres für 2019 wurde die Flatterulme ausgewählt. Wenn die wüsste, dass wir eine Leit-Linde gepflanzt haben! Als Ersatz und Trost dafür, wird sie als Signalbaum bald in alle 7 Räbker Himmelsrichtungen wachsen und an das Jahr 2019 besonders erinnern. Dazu später mehr.

Exkurs in die Dorfmitte
Schüchtern und zurückhaltend, wie so oft, kamen Egbert Aselmeier, Christoph Wäterling und Jens Schliebs in den Kreis der feiernden Runde – etwas verspätet. Nicht ohne Grund, denn das händische Ausschachten und Betonieren des Fundamentes für die neue Ortstafel in der Breiten Straße war mühsam und arbeitsaufwändig. Jetzt beginnt das Warten auf das „Meisterstück“. Den aufgedruckten Inhalt kann man bereits auf unserer Website bewundern. Wer suchet, der findet schnell. Die Härte der körperlichen Arbeit war den Dreien anzumerken, hatte aber keinen signifikanten Einfluss auf deren Sektverzehr. Sei Ihnen herzlich gegönnt, sind sie doch keine Filligran-Techniker wie die AG Blüh.

Zwei Beamte im Ruhestand (Namen sind dem Verfasser bekannt) und ein Aufseher (Mitte). Foto CL

Zeit- und Ortssprung nach Braunschweig
Heute ist Bienen-Fortbildung. Eine kleine Räbker Delegation (vier Personen) besucht am Nachmittag das erst 2016 gegründete Institut für Bienenschutz in Braunschweig. Es gehört zum Julius-Kühn-Institut (JKI)-Bundeforschungsinstitut für Kuturpflanzen, früher auch mit anderen Aufgaben unter der Bezeichnung Biologische Bundesanstalt bekannt. Wir holen uns zum Beispiel letzte Anregungen zum Bau von Insektenhotels.

CL

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